Wie ich zu Open Body Tracker kam
Zum "wieso" hab ich einen Blog-Eintrag geschrieben. Tl;dr: die app, die ich vorher genutzt habe, hat meine "beinahe-nackt-fotos" unverschlüsselt in die Cloud hochgeladen und zum Schluss alle meine Daten vom Handy gelöscht. Deshalb habe ich eine eigene Körper-Vermessungs-App gebaut.
Die App dient primär dazu, Körpermaße einfach, strukturiert und datenschutzfreundlich zu erfassen und die Körperzusammensetzung mithilfe wissenschaftlich anerkannter Formeln zu analysieren. Sie ist geeignet für:
- Fitness-Tracking
- Überwachung der Körperzusammensetzung
- Forschung oder Selbstvermessung
- Langfristige Dokumentation von körperlichem Fortschritt
Was die neue App anders macht
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Privacy first
- echte Verschlüsselung
- abgeschottet von anderen Apps
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Sauberer Export
- verschlüsselt
- vollständig
- und vor allem: unter Kontrolle des Nutzers
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Die relevanten Messmethoden und Analysen
- Umfänge, Hautfalten
- Körperfett-Berechnungen
- Verhältniswerte wie Taille-Hüfte
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Fortschrittsfotos
- lokal und geschützt
- direkter Vergleich zweier Fotos
- Verlaufsanimation
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Vergleich über Zeit
- weil genau das der eigentliche Mehrwert ist
- Graphen zur Analyse
Und wie "seriös" ist das Ganze?
Ich habe bewusst darauf geachtet, dass die Berechnungen nicht aus der Fitness-Bro-Ecke kommen.
Die Modelle und Formeln basieren auf öffentlich zugänglichen, wissenschaftlichen Ansätzen. Das ersetzt keine medizinische Diagnostik - aber es ist zumindest fundierter als „Sieht lean aus“.
Ein nächster Schritt wird sein, das Ganze auch fachlich gegenchecken zu lassen - idealerweise mit jemandem aus dem medizinischen Bereich.